Sonderpreise für Freunde

Immer wieder haben wir spezielle Kontingente für Mitglieder. Allerdings leider keine unbegrenzten.

 

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Sonderpreise für Freunde

Für die folgenden Veranstaltungen
gibt es Ticket-Kontingente zu Sonderpreisen für unsere Mit­glieder.

Als Freundin und Freund des Mousonturms sehen Sie dessen Produktionen sicherlich mit großer Leidenschaft und Begeis­terung!
Wenn Sie regelmäßig im Turm zu Gast sind, wird es Sie freuen, dass der Mousonturm seinen Freunden & Förderern vergünstigte Karten anbietet, um sich bei Ihnen für Ihr Engagement zu bedanken.
Jeden Monat können Sie so zahl­reiche Veranstaltungen zu besonders günstigen 7 Euro besuchen!

Sie haben verschiedene Möglich­keiten, Ihre Karten zu erhalten:

  • online über den Mousonturm, indem Sie dem Link zur Ticket­bestellung der jeweiligen Veran­staltung folgen oder
  • Sie reservieren Ihre Karten per Mail an ticketservice[at]mousonturm.de
    Bitte beachten Sie dabei, dass in diesem Fall keine Bestätigungsmail versen­det wird! oder
  • Sie können die Karten zu den regulären Öffnungszeiten jeweils zwei Stunden vor jeder Auffüh­rung unter der Vorlage Ihres Mitglieds­ausweises an der Kasse des Mousonturms erwerben oder
  • über das Kartentelefon unter
    069 405895-20 jeweils zwei Stunden vor jeder Aufführung reservieren.

Infos zu allen Veranstaltungen entnehmen Sie bitte dem aktuellen Intendantenbrief von Matthias Pees:  November 2017

Sex, Money & Respect

Mousonturm / Waldschmidtstraße 4, 60316 Frankfurt am Main


Männlichkeit zwischen Gangsta- ­ & Queerrap. Eine Hip Hop Konferenz

FESTIVAL / KONZERT / DISKUSSION

Der Körper ist zentral in der Inszen­ierung von Männlich­keit im Rap. Er gilt als Aus­druck von Kraft, Domi­nanz und Markierung von Anders­artigkeit. Das Bild des Mannes im Rap ist größten­teils noch archaisch geprägt. Eine Konstruk­tion eines Mannes, der Grenzen zieht, sein Revier verteidigt, einen Männer­bund eingeht, erfolgreich in seinem Handeln ist, der Frauen kontrolliert, Hetero­sexualität als Maß­stab setzt und seine Männlich­keit mit seinem omni­potenten Körper in Szene setzt. Diese Männlich­keits­konstruk­tionen im Rap finden im Kontext einer hetero­sexuellen Mehr­heits­gesellschaft statt, die ihren Machtanspruch kulturell, politisch und auch öko­nomisch legitimiert. Von daher gibt es auch Über­schneidungen zwischen einer traditionell bürger­lichen Konstruktion von Männlich­keit und einer im Rap. Die Codes der Markierung ähneln sich. Gleich­zeitig kommt dieses Bild von mehreren Seiten ins Wanken. Einerseits versiegen die gesellschaft­lichen und ökonomischen Aufstiegs­möglichkeiten für archaische Rollen­bilder, andererseits entstehen immer mehr grenz­über­schreitende Rollen­bilder auch im Rap, die ein tradition­elles Männer­bild in Frage stellen und Geschlecht neu konstruieren. In diesem Spannungs­feld zwischen traditio­nellen und offenen
Gender­konstruk­tionen im Rap entstehen Verschieb­ungen und Auseinander­setzungen, die irritieren und Rollen neu verhandeln.

Die Konferenz "Sex, Money & Respect" setzt an den Bruch­tellen von Geschlecht und Körper im Gangster und Queerrap an und stellt die Wider­sprüche, Konstruk­tionen und Abgrenz­ungen von Geschlechter­rollen im Rap zur Diskussion. Dabei werden sowohl der Status quo als auch mögliche Grenz­verschiebungen von Rollen­bildern verhandelt. Streit­gespräche sollen die unter­schiedlichen Vor­stellungen von Gender in Bewegung bringen. Konzerte, Tanz­choreografien und eine Foto­ausstellung runden die Konferenz ab.

Fr. 08.12.2017  
Sa. 09.12.2017
So. 10.12.2017

Preise
für Mitglieder: 5,- Euro Ermäßigung auf Tickets*

*solange das Kontingent reicht.
 

Swoosh Lieu (DE) Who Moves?!

Frankfurt LAB / Schmidtstraße 12 60326 Frankfurt am Main


PERFORMANCE / THEATER

Boote, Zäune, Züge, Camps, das offene Meer, Menschenmengen im Transitraum – das sind Bilder von Migration, die die mediale Darstellung dominieren. Wer macht diese Bilder und wie kommen Frauen* darin vor? Was können Bilder verraten und anders erzählen, wenn wir sie gemeinsam de- und remontieren? In ihrer neuen Produktion werfen Swoosh Lieu einen feministischen Blick auf das Thema Migration: Warum setzen sich Frauen* freiwillig oder unfreiwillig seit Generationen und in unterschiedlichen politischen Kontexten in Bewegung? Warum setzen sie sich über Grenzen hinweg, wofür kämpfen sie? Ausgehend von einer gemeinsamen Bildbetrachtung mit bewegten Frauen* setzen sich Swoosh Lieu an den Montagetisch der Beweggründe, stellen dabei die Frage nach der Macht der Bilder und dem Privileg des Blicks, nach Ausdrucksmöglichkeiten und Wahrnehmungsweisen.

In Deutsch und Englisch

Termine

So. 10.12.2017 – 19:30 Uhr

Preise
für Mitglieder: 7,- Euro*

*solange das Kontingent reicht.

Susanne Zaun (Frankfurt), Marion Schneider (DE)

Saal / Waldschmidtstraße 4, 60316 Frankfurt am Main


It's not over until the fat lady sings oder Der Chor im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit

THEATER

Was ist furcht­erregender? Die Vor­stellung, im eigenen Kopf gefangen zu sein, oder im Kopf von jemand anderem? Stell dir einfach vor, das wäre gerade dein Kopf, der zu dir spricht! Oder fändest du es schlimmer, wenn du ihn gar nicht erkennst, deinen Kopf, und denkst: Was ist denn das für ein Idiot? Oder wenn es unser Kopf wäre, der zu dir spricht? Und der Raum, in dem du gerade bist, unser Kopf? - Das Text- und Regie-­Duo Susanne Zaun und Marion Schneider inszenieren gemeinsam mit ihrem virtuosen Chor-­Ensemble ein absurdes Detektiv­spiel. Inspiriert von den abgründigen Illusions­maschinen der US-amerikanischen Unter­haltungs­industrie lockt der Chor sein Publikum auf verlockend falschen Fährten in eine bodenlose Falle, in der keinem, schon gar nicht den freundlichen Gast­geberinnen mehr zu trauen ist.

In Deutsch 

Termine

Sa. 16.12.2017 – 20:00 Uhr

Künstlergespräch im Anschluss

Preise 

für Mitglieder: 7,- Euro*

*solange das Kontingent reicht.

an Philipp Stange (Frankfurt), Nir Shauloff (Tel Aviv) / ALL IN ALL

Frankfurt LAB / Schmidtstraße 12 60326 Frankfurt am Main


THEATER / PERFORMANCE / HTA 

Würde man nach dem Zufalls­prinzip in den Kosmos gesetzt, dann wäre die Chance, sich in der Nähe eines Planeten zu befinden, kleiner als 1 zu 1 Milliarde Trillionen Trillionen. Und die Chance wird immer kleiner: Das Universum besteht weitest­gehend aus einer substanzvlosen Leere, die sich unaufhaltsam ausdehnt. Dunkle Energie schiebt sich zwischen die Materie und vergrößert so die Entfernungen zwischen den Galaxien, den Planeten und Sternen. Das Nichts verschluckt das All - und die Erde dreht sich hinein in diese dunkle Unendlich­keit. “Aber gibt es denn gar keine Hoffnung?” Das deutsch-israelische Duo Nir Shauloff und Jan Philipp Stange begibt sich auf die Suche, durch das Weltall und zu den Grenzen der Vorstellung. Denn “es gibt unendlich viel Hoffnung - nur nicht für uns.” (Kafka)

Nir Shauloff (Tel Aviv) and Jan Philipp Stange (Frankfurt) arbeiten seit 2014 zusammen. Ihre Projekte bewegen sich an den medialen Übergängen von Theater und Perfor­mance. Sie schreiben und performen in Hebräisch, Deutsch und Englisch. Den Ausgangspunkt bilden Brechts Überlegungen zum Theater als gemeinschaftlicher, ergebnis­offener Modellversuch. Heraus kommen spielerische Zumutungen für den Theater­begriff. Ihre letzte Arbeit Combina (UA im Rahmen der Ruhr­triennale 2015) fragte nach einem Möglich­keitsraum für Misstöne in der deutsch-israelischen Freundschaft, in dem gescheitert werden konnte, ohne dass die Freund­schaft selbst scheitert.

In Deutsch & Englisch

Termine

Do. 19.12.2017 – 19:30 Uhr

Preise
für Mitglieder: 7,- Euro*

*solange das Kontingent reicht.

Penny Arcade / Longing Lasts Longer

Saal / Waldschmidtstraße 4, 60316 Frankfurt am Main


KONZERT / SHOW
 
Wieder kommt sie nach Frankfurt! Penny Arcade, Performance-­Künstlerin der ersten Stunde und  Andy Warhols Factory-­Superstar, ist back in Frankfurt mit ihrer Solo-Show „Longing Lasts Longer“. Gentrifizierungs­prozesse in Groß­städten wie New York und Frankfurt, Esoterik, die aktuelle Weltlage, ihr alternder Körper und die künstlerischen Avantgarden New Yorks der 1960er und 1970er Jahre, nichts bleibt von Arcades beißendem Humor verschont. Ein energie­geladener Abend zwischen Stand up und schwärzester Satire, begleitet von mitreißender Pop-­Musik aus den letzten vierzig Jahren – „Longing Lasts Longer“ ist die Gelegen­heit, pünktlich zum Jahres­ende noch einmal mit allem und jedem abzu­rechnen.

Fr. 22.12.2017 – 20:00 Uhr

Preise
für Mitglieder: 7,- Euro*

*solange das Kontingent reicht.